hanf alternative
Obwohl Hanf eine wesentlich umweltfreundlichere Alternative zu Baumwolle wäre, wird leider nur in den wenigsten Ländern darauf zurückgegriffen. Schuld daran sind meist Gesetze, die den Anbau der Pflanze verbieten, viele Hersteller sind zudem der Meinung, Produkte aus Zellstoffen der Hanfpflanze könnten ihren Ruf schädigen. Nur zum Vergleich, ein Hanffeld mit der Größe von einem Morgen(4047 m²) produziert pro Jahr die gleiche Menge an Zellstoff wie ein zwei bis drei Mal so großes Baumwollfeld.

Auch Papier lässt sich aus den gewonnenen Rohstoffen herstellen, hier liegt der Ertrag sogar bis zu vier Mal höher als bei Baumwolle. Doch die Pflanze kann nicht nur beim Ertrag punkten. Theoretisch gäbe es eine ganze Reihe weiterer Anwendungen, beispielsweise die Produktion von Biopolymeren, für die momentan hauptsächlich Mais genommen wird oder die Herstellung von Bioethanol und Biokraftstoffen, für die in Deutschland weite Ackerflächen von Zuckerrüben notwendig sind.

hanfAuch hier könnte Hanf eine Alternative darstellen, deren Ertrag mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser ist, was aber von den hiesigen Gesetzen verhindert wird. Selbstverständlich enthalten auch männliche Hanfpflanzen das als THC bekannte Halluzinogen, jedoch ist die Konzentration selbst in Stamm und in die Hanfsamen, die sich beispielsweise hervorragend für die Herstellung von Ölen eignen, so gering, dass dies faktisch keine Auswirkungen auf den menschlichen Körper hat. Zum Schluss sei noch erwähnt, dass sich der Anbau von Hanf wesentlich einfacher gestaltet als bei vielen anderen Pflanzen, da er robuster ist, Frost mit Leichtigkeit übersteht und insgesamt weniger von Parasiten befallen wird.

 

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