Energie-Infos: "Miscanthus"-Chinaschilf

Nachwachsende Rohstoffe für die Energiegewinnung: Miscanthus-Anbau trägt zur energiepolitischen Unabhängig bei und stabilisiert die regionale Landwirtschaft

Das Chinaschilf „Miscanthus“ gilt als landwirtschaftlich nutzbare Pflanze mit einem hohen Potenzial für die regionale Wertschöpfung. Neben den guten Eigenschaften als Energieträger in Form von Hackschnitzeln oder Pellets lässt sich das nachwachsende Material auch gut in der Baubranche und im Gartenbaubetrieb einsetzen. Hierfür sprechen neben den guten Brenn- und Emissionswerten, der geringe Nähstoffbedarf und die lange Nutzbarkeit der Kulturen.

Im Energiesektor erschließt sich für die regionale Landwirtschaft bereits heute ein zukunftssicherer Absatzmarkt durch die stetig steigenden Kosten der fossilen Energien.

Um Chancen, Hemmnisse und Vermarktungsstrukturen rund um den Miscanthus-Anbau kennen zu lernen hat der Kreis Bergstraße gemeinsam mit dem Regionalbauernverband Starkenburg e.V. und dem Solar- und Energieberatungszentrum Bergstraße alle interessierten Landwirte, Mitglieder des Maschinenrings, Gartenbaubetriebe und Besitzer von landwirtschaftlich nutzbaren Flächen, sowie zukunftsinteressierte Heizungsinstallateure zu einem hochkarätigen Informationsabend am7. März 2007 nach Bürstadt eingeladen. Experten aus Wissenschaft und Praxis gaben einen Überblick über Anbaumethoden, den richtigen Zeitpunkt für Pflanzung und Ernte und zeigten auch die Wirtschaftlichkeit im Vergleich mit anderen Anbausorten, auch in Bezug auf die momentanen Holzpreise zur energetischen Verbrennung, auf.

Aus dieser Veranstaltung heraus sind im Kreis Bergstraße mehrere Pilotanbau-Projekte entstanden und eine Übersichtsliste der beteiligten Experten, zum Informationsaustausch, aufgebaut worden.

 

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>> Liste der Anbaugebiete im Kreis Bergstraße