Ein Gerät, das heutzutage beinahe jeder besitzt, ist das Handy. Wir benutzen es oft täglich und wollen nicht mehr auf diesen Luxus verzichten. Aber auch hier lässt sich etwas für die Umwelt tun. Viele Handyanbieter haben bereits umweltfreundliche Modelle in ihrem Angebot. So kann man Handys erwerben, deren Gehäuse vollkommen aus Bio-Kunststoff auf Maisbasis besteht. Bei dessen Herstellung werden gegenüber konventionellem Kunststoff etwa zwei Tonnen CO2 eingespart. Zwar kann der Nutzer dasselbe multimediale Angebot nutzen wie bei einem herkömmlichen Handy, ist aber zusätzlich durch das äußerst geringe Gewicht des umweltfreundlichen Handys und einem niedrigeren Stromverbrauch im Vorteil.

Andere umweltfreundliche Handys haben Gehäuse, die bis zu 50 Prozent aus erneuerbaren Rohstoffen, und deren Verpackung bis zu 60 Prozent aus recyclingfähigem Material besteht. Hinzu kommt oftmals, dass die Ladegeräte dieser Handys bis zu 94 Prozent weniger Strom brauchen als Standardladegeräte. Zudem haben manche Handys einen eingebauten Lichtsensor, der das Umgebungslicht misst und daraufhin den Stromverbrauch für das Display dynamisch daran anpasst.

Auch das sogenannte Solarhandy ist in Deutschland bereits im Handel erhältlich. Dieses kann unabhängig vom Stromnetz jederzeit wieder aufgeladen werden, unter der Voraussetzung, dass das Wetter stimmt. Damit ist es über weite Strecken nicht auf das Stromnetz angewiesen. Auf dem Handy angebrachte Solareinheiten können die Energie einfangen und sie speichern. Kombiniert wird diese Art der Energieerzeugung bei Handys teilweise mit der Idee, die Gehäuse der Handys aus recycelten Plastikflaschen zu produzieren. Das senkt bereits den Energieeinsatz bei der Produktion eines solchen Handys. Dennoch können die Plastikflaschengehäuse mit ihren gewöhnlichen Konkurrenten mithalten. Denn wer denkt, es gebe sie nur in langweiligen Varianten, der irrt. Auch hier kann man zwischen unzähligen Formen und Farben wählen. Die dafür verwendeten Farben haben den Vorteil, dass sie giftfrei und antiallergisch sind. So tut man mit so einem umweltfreundlichen Handy nicht nur der Umwelt, sondern auch dem eigenen Körper etwas Gutes.

Andere Anbieter setzen hingegen auf die Verwendung von Naturstoffen wie Holz. So gibt es Handys, deren Gehäuse vollkommen aus Holz besteht. Dieses Holz wurde aber nicht grausam durch breitflächige Rodung gewonnen, sondern es blieb durch das Ausdünnen von Wäldern in der Forstwirtschaft als Überschuss übrig. Auf künstliche Farbstoffe wird bei diesen Handys meist verzichtet.

Manche umweltfreundliche Handys haben einen eingebauten Schrittzähler, der permanent berechnet, wie viel CO2 durch Fußwege der Umwelt erspart wurden. So wird klar: es gibt viele Wege, um auch mit dem richtigen Handy etwas Gutes für die Umwelt zu tun.

 

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